Für Kurzentschlossene: „Luther in Wort und Klang“, heute 20.00 Uhr in den Kammerspielen

 

Luther in Wort und Klang

Ralf-Uwe Beck (Wort), Alexander Blume (Piano), Maximilian Blume (Drums)

Eine Bühne, zwei Flügel, zwei Pianisten – das war einer der Höhepunkte zur Wiedereröffnung des Lutherhauses in Eisenach Ende September 2015. Alexander Blume und Stefan Kling haben gemeinsam Choralbearbeitungen und eigene thematische Kompositionen im Gewand von Klassik, Jazz und Latin-Music gespielt. Dazwischen wurden Bibeltexte gelesen. Die Begeisterung der 500 Zuhörerinnen und Zuhörer hat dazu angeregt, ein ähnliches Programm für das Reformationsjubiläum aufzulegen und den Gemeinden anzubieten. Luther soll einmal ganz anders erlebt und neu entdeckt werden – in Wort und Klang. Gelesen wird aus Schriften und Briefen von Martin Luther; dies wird so mit anderen Texten kontrastiert, dass Bezüge lutherischer Aussagen in die heutige Zeit deutlich werden. In der klanglichen Auseinandersetzung mit dem Thema spielt das Improvisieren die zentrale Rolle. Die Musiker be- und verarbeiten musikalische Werke aus verschiedenen Epochen und Genre, wobei ihre Vorliebe für Jazz und Choralmusik deutlich hörbar ist.

Ralf-Uwe Beck hat in Jena Evangelische Theologie studiert und war von 1987 bis 1995 Gemeindepfarrer in Pferdsdorf bei Eisenach im Grenzgebiet. Von 1995 bis 2002 war er als Umweltbeauftragter, ab 2000 auch als Fundraiser der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen tätig. Von 2002 bis 2009 war er Pressesprecher von Landesbischof Christoph Kähler und ist seit 2004 Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Landeskirchenamt der 2009 fusionierten Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Er ist Bundesvorstandssprecher des Vereins Mehr Demokratie e.V.; Ralf-Uwe Beck ist beteiligt an der 1990 gestarteten Kunst-Aktion Baumkreuz. Beim Gedichtwettbewerb der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte hat Beck 2003 den 3. Preis gewonnen.

Der Pianist Alexander Blume gehört zu den international bekannten und erfolgreichsten Vertretern der ostdeutschen Blues- und Jazzszene. Bereits im Alter von 20 Jahren war er der führende Boogie Woogie- und Blues-Pianist im Osten Deutschlands und kann heute auf 45 Jahre Bühnenerfahrung, auf über 50 CD-Produktionen, TV-Auftritte, Hörspielmusiken und unzählige Konzerte im In- und Ausland zurückblicken. Darüber hinaus ist Alexander als Autor von musikpädagogischen Werken und als Dozent an diversen allgemeinen und akademischen Bildungseinrichtungen tätig. www.alexanderblume.de

Maximilian Blume, Alexanders jüngster Sohn, begann mit sechs Jahren, Schlagzeug und Klavier zu lernen. Wenig später schrieb er seine ersten Kompositionen und spielt seither gemeinsam mit seinem Vater in verschiedenen Formationen Blues- und Jazzmusik. Tourneen führten die beiden durch halb Europa, nach Amerika und in den Nahen Osten. Maximilian hat bereits an mehr als 10 CD-Produktionen teilgenommen. Er zählt zu den großen Nachwuchstalenten der Thüringer Blues- und Jazzszene und hat 2012 und 2014 beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ in seiner Altersklasse Bestplatzierungen erreicht.

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