Hätte, hätte Fahrradkette

Nadja Körner

Eigentlich hätten die Kinder der Kita Spielkiste ja an diesem Montag Bauklötzer staunen und ihr neues Klettergerüst erstürmen sollen, a b e r leider wird sich das wohl verschieben. Und das obwohl doch schon alles angeliefert wurde und  die ersten Aushubarbeiten auch bereits im Gange waren. Demzufolge ist auch über die Hälfte des Außengeländes der Kita momentan für die Kinder nicht zugänglich. „Und warum denn das Ganze dann also?“, fragt man sich an dieser Stelle.

Ganz einfach: Die Mitarbeiter der Stadt mussten plötzlich, spontan und unerwartet  in den Wald, um Bäume zu fällen und daraus Bretter zu schneiden. Nun, das dürfte bei einigen vielleicht für ein geneigtes Kopfschütteln sorgen. Jedenfalls war es bei mir so. Ich habe mal gelernt, dass man erst eine Sache beendet, bevor man eine Neue anfängt. So versuche ich es im Übrigen auch meinen Kindern beizubringen. Sicherlich, manchmal gibt es Dinge die Bedürfen einer Trocknungszeit o.ä. „Geschenkt!“ würde mein „Freund“ Friedmann sagen. Aber hier musste nichts trocknen und auch die Mitarbeiter der Kita wurden von der schlichten in Kenntnissetzung ohne vorherige Absprache sichtlich überrumpelt.  Auf mein Nachfragen konnte man mir in der Kita nur mitteilen, dass die Erkundigungen seitens der Kita über genauen die Gründe und Hintergründe, leider ergebnislos blieben.

Natürlich habe mich sehr gefreut  das sich die Stadt bereiterklärt hat das Gerüst aufzubauen und es gäbe sicherlich auch nichts an einer Terminverschiebung auszusetzen, wenn man dies vorher kommuniziert oder aber schlichtweg die richtigen Prioritäten gesetzt hätte. Ich glaube, so etwas nennt sich Arbeitsorganisation. Aber so ist es für die Kinder der Spielkiste einfach bedauerlich wegen ein paar Holzbrettern, oder was auch immer, auf ihren geliebten Spielplatz zu verzichten. Im Sinne der Kleinen und Großen Spielkisten-Abenteurern wäre es wünschenswert, die Arbeiten könnten in der kommenden Woche zügig und ohne weitere Unterbrechungen beendet werden.

Ehrlich gesagt, finde ich es angesichts der heutigen Personalkosten und dem niedrigen, sich in den Minusbereich bewegenden Kontostand der Stadt Treuenbrietzen auch irgendwie befremdlich, Bretter nahezu händisch herstellen zu lassen, anstatt sie industriell hergestellt einzukaufen. Aber was weiß ich denn schon 😉

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