Im Märkischen Sand

Nadja Körner

Aus insgesamt 1199 Einreichungen wurde die Dokumentation „Märkischer Sand“  in der Kategorie „Wissen und Bildung“ für den Grimme Online Award 2017 nominiert. Der Grimme Preis ist einer der prestigeträchtigsten deutschen Medienpreise. Beim Online Award entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage. Die Abstimmung kann noch bis zum 22-06-2017 23:59 Uhr erfolgen. Also genug Zeit, um sich die Dokumentation anzusehen und ein Häkchen an der richtigen Stelle zu machen.

Worum geht es in der Web-Dokumentation? Am 23. April 1945 verübt die deutsche Wehrmacht im brandenburgischen Treuenbrietzen ein Massaker an italienischen Militärinternierten. Von den 131 Männern sterben 127. Die multimediale Dokumentation „Im Märkischen Sand“ zeichnet dieses vergessene Kriegsverbrechen mithilfe aufwändiger, ausdrucksstarker und künstlerischer Illustrationen nach. Historische Fakten werden ergänzt durch Gespräche mit Angehörigen, Zeitzeugenberichte aus Treuenbrietzen und Videos des letzten Überlebenden, Antonio Ceseri.

Die Filmemacher Katalin Ambrus, Nina Mair und Matthias Neumann entschieden sich aufgrund der Komplexität des Themas, der unterschiedlichen Schauplätze sowie der zwei Zeitebenen und des Mangels an Archivmaterial bei ihrer Arbeit für eine Mischung aus Animations- und Dokumentarfilm.

Mit ihrem Dokumentarfilm konnten sich die Filmemacher bereits eine Nominierung für den „Alternativen Medienpreis“ sichern und gewannen den Digital Award der Goldenen Kamera.

Wenn Euch die Arbeit der drei Regisseure gefällt, dann könnt Ihr unter: http://www.grimme-online-award.de/2017/publikumsvoting/ zur Abstimmung schreiten.

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