Raumpioniere stellen Projektideen für Treuenbrietzen vor

Familienzentrum Treuenbrietzen

Am 09. Dezember stellten mehrere Jugendgruppen unserer Region im Historischen Plenarsaal der Stadt Bad Belzig im derzeitig laufenden Projekt „RaumPioniere brauchen Teambildung“ ihre Projektideen vor. So auch die Raumpioniere aus Treuenbrietzen. Die Jungen des Gymnasiums „Am Burgwall“ haben sich in mehreren Workshops Gedanken über Angebote und Soziale Infrastruktur für Kinder und Jugendliche in der Stadt Treuenbrietzen gemacht. Sehr humor- und wirkungsvoll präsentierten sie ihre ganz eigene Sicht der Gestaltungs- und Kinder- und Jugendbeteiligungsmöglichkeiten in unserer Stadt. In den Workshops wurden vor allem an den Themen Steigerung der Attraktivität der Kammerspiele für Kinder und Jugendliche, Kooperation zwischen Schülerclub des Gymnasiums „Am Burgwall“ und Jugendklub im Familienzentrum und Bildung eines Kinder- und Jugendparlaments in Treuenbrietzen gearbeitet. Die ersten Gespräche mit dem Kinoförderverein sind bereits angelaufen und eine Interessenbekundung zur Umsetzung eines Kooperationsprojekts zwischen Schülerclub und Jugendklub sind bereits umgesetzt worden. Herr Knape, neben Frau Ministerin Schneider leider als einziger Bürgermeister der Kommunen anwesend, wies in der Veranstaltung freundlichst darauf hin, dass bereits 2002 mit Gründung des Jugendparlamentes in Treuenbrietzen die Kinder und Jugendlichen mit einem Rede- und Antragsrecht in den Stadtverordnetenversammlungen und deren Ausschüssen ausgestattet worden sind. Das durch den damaligen Jugendkoordinator angeregte, als erstes im Landkreis Potsdam-Mittelmark und eines der ersten im Land Brandenburg gegründete Jugendparlament Treuenbrietzen schlief nach mehreren aktiven Jahren zwar wieder ein, aber Herr Knape stellte in einem anschließenden Gespräch mit den Jugendlichen klar, dass die Grundlagen zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in demokratische Prozesse der Stadt gelegt worden sind und immer noch Gültigkeit besitzen. Weiterhin sind die Kinder und Jugendlichen selbst gefordert, von ihrem Recht Gebrauch zu machen. Für dies bezügliche Gespräche stehen seine Türen weiterhin offen. Auch die Mitarbeiter der Jugendarbeit stehen den Kindern und Jugendlichen und auch den Schulen bei Interesse nach wie vor unterstützend und beratend zur Seite. Die Raumpioniere möchten auch weiterhin aktiv bleiben und vorerst mehr Mitgestalter gewinnen. Die ersten Ideen liegen schon vor. Ich bin sehr gespannt auf eure nächsten Ideen und bedanke mich an dieser Stelle bei Nadja Körner, die bisher die Gruppe tatkräftig unterstützt und begleitet hat.

Ronny Kummer

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